logo
Banner Banner
Blog -Details
Created with Pixso. Zu Hause Created with Pixso. Blog Created with Pixso.

EPA gibt Richtlinien zur Verhinderung von Korrosion von Dieseltanks heraus

EPA gibt Richtlinien zur Verhinderung von Korrosion von Dieseltanks heraus

2026-02-15

Wie ein verborgener Gesundheitszustand, der unter dem scheinbaren Wohlbefinden lauert, entwickelt sich Korrosion in Dieseltanks oft unbemerkt, bis es zu erheblichen Schäden kommt. Eine verblüffende EPA-Studie zeigt, dass 75 % der Tanks zwar keine sichtbare Oberflächenkorrosion aufweisen, über 80 % jedoch eine mäßige bis schwere innere Verschlechterung aufweisen. Diese Erkenntnisse unterstreichen die dringende Notwendigkeit proaktiver Korrosionsschutzmaßnahmen in Kraftstoffspeichersystemen.

1. Regelmäßige Sichtprüfungen: Die erste Verteidigungslinie

Unabhängig davon, ob es sich um Glasfaser- oder Stahlkonstruktionen handelt, dienen regelmäßige Sichtprüfungen als wesentliche Wartung – gleichbedeutend mit routinemäßigen Gesundheitsuntersuchungen, mit denen Probleme erkannt werden können, bevor sie eskalieren.

Filterprüfung: Fenster in interne Korrosion
  • Überwachen Sie ungewöhnliche Ablagerungen:Schlamm- oder Partikelansammlungen, die an Kaffeesatz oder schwarzen Sand erinnern, weisen oft auf Stahlkorrosion oder mikrobielle Aktivität hin. Rote/orangefarbene Partikel können auf aktiven Rost an den Tankwänden hinweisen, während schleimige Rückstände auf einen mikrobiellen Biofilm hinweisen.
  • Verfolgen Sie die Filterverstopfungshäufigkeit:Eine beschleunigte Filterverstopfung, insbesondere wenn sie mit diesen Ablagerungen einhergeht, dient als Frühwarnung für eine interne Verschlechterung.
Inspektion des Tankinnenraums: Erkennen subtiler Anzeichen
  • Frühindikatoren erkennen:Anfängliche Korrosion äußert sich häufig in Form von subtilen Lochfraßbildungen in der Nähe von Wasseransammlungszonen, Oberflächenverfärbungen, „Sandpapier“-Strukturen oder winzigen Beschichtungsblasen – lange bevor sichtbarer Rost auftritt.
  • Konzentrieren Sie sich auf kritische Bereiche:Priorisieren Sie die Untersuchung von Schweißnähten, Nähten, Fallrohren, Mannlöchern und allen Feuchtigkeits-/Schlammansammlungspunkten, an denen unter mikrobiellen Schichten Korrosion entsteht.
Inspektionshäufigkeit: Erstellen von Routineprotokollen
  • Führen Sie standardmäßig monatliche Filterprüfungen durch
  • In Jahreszeiten mit hoher Luftfeuchtigkeit oder bei Verdacht auf mikrobielle Aktivität sollten die Inspektionen auf wöchentliche Kontrollen ausgeweitet werden
  • Führen Sie nach Systemdruckabfällen, langsamer Betankung oder Alarmauslösung sofortige Untersuchungen durch
2. Wasserüberwachung und -entfernung: Beseitigung des Korrosionskatalysators

Die EPA betont, dass die Vernachlässigung der Wasserentfernung aus unterirdischen Lagertanks (USTs) – insbesondere in selten genutzten Systemen wie Notkraftstoffreserven – vermeidbare Korrosionsrisiken schafft.

Folgen der Wasservernachlässigung

Die langfristige Ansammlung von Wasser in ungeprüften Tanks führt zu erheblichen Sicherheitsrisiken und teuren Reparaturszenarien, wobei ruhende Systeme besonders anfällig sind.

Optimale Überwachungspraktiken
  • Ergänzen Sie elektronische Wassermonitore durch Inspektionen durch geschultes Personal und Tests zur Wassererkennung
  • Legen Sie feste monatliche Inspektionszyklen fest, die mit den Filterprüfungen zusammenfallen
  • Führen Sie detaillierte Aufzeichnungen aller Feststellungen und Korrekturmaßnahmen
3. Kraftstofffiltration: Verhinderung des Eintrags von Schadstoffen

Untersuchungen der EPA bestätigen, dass Tanks mit hoher Partikelbelastung – insbesondere Eisenoxid, Biomassefragmente und Korrosionsnebenprodukte – eine starke innere Verschlechterung aufweisen. Durch die Vorlagerungsfiltration werden die Rohstoffe entfernt, die diese zerstörerischen Prozesse vorantreiben.

  • Filtern Sie den einströmenden Kraftstoff, um Wassertropfen, Rost im Transporttank und Verunreinigungen im Verteilungssystem zu entfernen
  • Wählen Sie hocheffiziente Filter, die für die gleichzeitige Partikel- und Wasserentfernung ausgelegt sind
  • Implementieren Sie eine konsistente Überwachung der Kraftstoffqualität auch mit robusten Filtersystemen
4. Professioneller Serviceauftrag: Korrosionsbewertung durch Experten

Wenn Korrosion vermutet oder entdeckt wird, sollten Tankbesitzer umgehend die UST-Servicespezialisten für eine umfassende Beurteilung konsultieren. Die EPA betont, dass den meisten Betreibern die technischen Ressourcen fehlen, um Korrosionsschäden intern ordnungsgemäß zu beurteilen oder zu reparieren.

5. Rechtzeitige Reparaturen oder Ersatz: Vermeidung von Umweltgefahren

Die Behörde legt besonderen Wert auf sofortige Aufmerksamkeit für korrosionsgeschädigte Lecksuchgeräte, da beim Ausfall beschädigter Komponenten die Gefahr einer umweltkatastrophalen Kraftstofffreisetzung besteht.

6. Biozide und flüssige Korrosionsinhibitoren: Doppelter Schutz

Die abschließende Empfehlung der EPA befasst sich mit der direkten chemischen Intervention durch zwei komplementäre Behandlungen:

Biozidanwendung
  • Unverzichtbar sowohl für die Beseitigung bestehender Mikrobenkolonien als auch für die Verhinderung zukünftiger mikrobiologisch beeinflusster Korrosion (MIC)
  • Wählen Sie Produkte basierend auf der Abtötungsdauer (optimale 4-wöchige Wirksamkeit), der Integrität der Kraftstoff-/Wasserphase und der pH-Beständigkeit aus
Flüssige Korrosionsinhibitoren
  • „Filmbildende Amine“ bilden in winzigen Konzentrationen (Verhältnisse 1:10.000 bis 1:20.000) schützende Oberflächenschichten.
  • Hochleistungsinhibitoren wirken zusätzlich als Schlamm-/Biomasse-Dispergiermittel und reinigen Tanksysteme nach und nach
Richtige Umsetzung

Eine wirksame chemische Behandlung erfordert geeignete Anwendungsmethoden – entweder Direkteinspritzung oder Additivverteilung während der Kraftstoffrückführung – und kann von professionellen Servicepartnern profitieren, die umfassende Kraftstoffwartungsprogramme anbieten.